Medy Soul trägt die Kulturen der Welt in seiner Seele.<o:p></o:p>
Nubischer Vater, Tschechische Mutter, geboren in Tschechien und aufgewachsen zwischen Prag, Nairobi und London. Der wähl Berliner mit deutschem Pass und Afrika in seinem Herzen hat Familienmitglieder auf 4 Kontinenten.<o:p></o:p>
Medy, verkörpert die Spannungen und Widersprüche der Globalen Welt des neuen Millenniums.<o:p></o:p>
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1992 war Medy Soul Mitbegründer des damals bahnebrechenden Radiosenders „KISS FM“ in Berlin. Als einer der ersten DJ’s des Senders prägte er zusammen mit seinem Soulbrother die Positionierung des multikulturellen DJ-Radios maßgeblich mit.<o:p></o:p>
„Kiss fm“ sollte von der Straße für die Straße senden, nah an den Clubs und den Subkulturen der Stadt; Trendsetter und Wegbereiter für neue Entwicklungen, doch immer ein Hort uralter Werte : Respekt,Freiheit,Toleranz,Verantwortung. Medys Sendungen endeten immer mit dem Satz „keine Gewalt in Berlin“. <o:p></o:p>
Inzwischen ist Medy Soul ein namhafter DJ der Berliner Club Szene.<o:p></o:p>
Als er 1988 mit seinem Partner Peter Francis die „Soulbrothers“ in der Rollerskating Center in Berlin Kreuzberg gründete, wüste er noch nicht, dass die „Soulbrothers“ in den nächsten Jahren die Entwicklung einer ganzen Szene in Berlin mitverantworten würden. Die Auftritte der Soulbrothers im legendären “Strike Club“ zogen jeden Mittwoch und Freitag bis zu 2000 Gäste an. Stars wie die Temptations, Naughty by Nature, Mark Morrison, Ziggy Marley, u.a. besuchten die Soulbrothers. Die Mischung aus DJ-ing, MC-ing und Bühnenshow wurde schnell zum Markenzeichen der Soulbrothers.<o:p></o:p>
Doch Medy wollte sich mehr entfalten und nicht zu einseitig werden. Als Funk’n’Soul-DJ sah er nur begrenzte Möglichkeiten sich musikalisch auszudrucken, die Black Music Szene war ihm zu festgefahren. Neue Möglichkeiten sah Medy in Elektronischer Musik, genauer in House Music. Die Vermischung von House mit Musikrichtungen anderer Kulturen faszinierte ihn. So verließ Medy Soul die vielversprächende „Soulbrothers“ Karriere und wechselte die Szene. Als schwarzer, bekannter Hipp-Hopp, Soul’n’Funk DJ traf er zunächst nur auf Widerstände und Unverständnis.<o:p></o:p>
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Medy gründete zusammen mit einem der anerkanntesten ägyptischen Percussionisten, Mahmoud Fadl die „United Nubians“ und feierte zur LoveParade 1996 seinen Durchbruch als House-DJ mit über 4000 Ravern im „Tempodrom“. Zur LoveParade ein Jahr später zog Medy bereits über 7000 Gäste in seine „Love Town“- Area.<o:p></o:p>
Im selben Jahr begann auch Medys Zusammenarbeit mit Jack Flash, der seine Vision einer Öffnung der Musikstile teilte. Mit den Einflüssen, die Jack Flash in die gemeinsame Arbeit einbrachte, könnte Medy endlich die Verwirklichung seiner Idee in greifbare Nähe rücken sehen: Die Mitgestaltung eines neuen Trends zum Ende des Jahrtausends.<o:p></o:p>
Ein Trend der den Rhythmus der Urzeit in den Takt der Modernen überträgt . Das Projekt „Slave to the Rhythm „ war entstanden.<o:p></o:p>
Nach drei erfolgreichen Jahren von „Slave to the Rhythm“ in Berliner Sage Club und Gastspielen im „Ostgut“ und „Sternradio“ absolvierten die „Slaves“ (eine mittleirweile 10- teilige Crew ) eine „Slave to the Rhythm – Hummer - Redbull“ Tour durch Deutschland.<o:p></o:p>
Nach über zehn Jahren intensiver Club- und Radioarbeit hat sich Medy nach der Tour ein Jahr aus genommen und verbrachte ein ganzes Jahr in Süd-Europa.<o:p></o:p>
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Nach seiner Rückkehr nach Berlin fing Medy ein Tontechnik Studium an, etwas dass er schon immer machen wollte, aber fand nie die Zeit. Jetzt war die Zeit ! Im 2005 hat er erfolgreich sein Studium abgeschlossen (Dipl. Ton Ing.) und arbeitet seid dem als Ton Ing. und Produzent. (Radio u. TV-Produktionen, Postproductions, Sound Design u.a.), aber natürlich ist er auch der Club Szene treu geblieben als DJ und Produzent.<o:p></o:p>